Was will der Dalai Lama?

Der Dalai Lama ist das politische und religiöse Oberhaupt der Tibeter. Er wurde 1935 in einer armen Bauernfamilie in der tibetischen Provinz Amdo geboren.
1937 entdeckten buddhistische Mönche das zweijährige Kind, unterzogen es einer Reihe von Tests und bestimmten es zum 14. Dalai Lama, in dessen Körper die Seele des verstorbenen 13. Dalai Lamas eingegangen sei.

1950 wurde dem erst Fünfzehnjährigen die Herrschaft Tibets übertragen. Im selben Jahr eroberte China das Land, und der Dalai Lama floh nach Indien. Von dort versucht er, internationale Unterstützung für die Sache Tibets zu gewinnen.
Als religiöser Führer der Buddhisten reist der Dalai Lama in der Welt umher, um die "Botschaft von Liebe, Frieden und Toleranz" zu verkünden. Dafür erhielt er 1989 den Friedensnobelpreis.
Vom 11. bis zum 23. Oktober ist der Dalai Lama in Graz, Österreich, wo er ein Kalachakra Tantra-Ritual leiten wird, ein Ritual mit Geister- und Dämonenbeschwörungen, um die Buddhisierung Europas voranzutreiben.
"Tausende oder Zehntausende werden in den Bann energetisch und magisch geladener Rituale und Gegenstände geraten", warnt der evangelische Theologe Bruno Waldvogel-Frei aus Basel, der sorgfältige Recherchen angestellt hat.
"Im Kalachakra Tantra ist die gesamte Lehre des Buddhismus verdichtet. Dieser Text fordert explizit die Vernichtung Andersgläubiger und die Errichtung einer weltweiten Buddhokratie. In seinem Zentrum befindet sich ein sexualmagisches Ritual, das auf einer raffinierten Ausbeutung der Frau basiert.
Das Kalachakra Tantra prophezeit in 300 Jahren einen Vernichtungskrieg zwischen buddhistischen und islamischen Armeen, aus dem der Buddhismus als Sieger hervorgeht, um als einzige Religion seine Herrschaft über die Welt zu errichten. Ein Mittel, um dieses Ziel zu erreichen, besteht - nach lamaistischer Sicht - in der rituellen Durchführung des Kalachakra Tantra. Dieses gilt als das wichtigste Ritual des Dalai Lama, das er 25mal aufgeführt hat" (H. Röttgen, Co-Autor des Buches "Der Schatten des Dalai Lama", Patmos-Verlag).
Das Wort Kalachakra bedeutet "Rad der Zeit", zugleich ist es der Name eines buddhistischen Götzen, dem es um die Errichtung eines mythischen Reiches geht. Tantra bedeutet "ewiger Strom der Kontinuität".
Wer beim Kalachakra Tantra mitmacht, dem öffnet sich die buddhistische Welt der Götter:
Während der Zeremonien in Graz zeigt ein Wandbild über dem Thron des Dalai Lama den Götzen Kalachakra und seine Gefährtin, die Zeitgöttin "Vishvamata", sexuell vereinigt und in ihren 32 Händen 24 kriegerische Gegenstände haltend: Haken, Schwert, Schädelschalen, Hackmesser.
Zahlreiche bei der Zeremonie verwendete Gegenstände stammen von Toten: Schalen aus Menschenschädeln, Trompeten aus Menschenknochen.
Der Tantra-Text bezeichnet die Führer des Judentums, Islams und Christentums als "Familie der dämonischen Schlangen" und fordert ausdrücklich die buddhokratische Weltherrschaft. Auf vielen Seiten beschreibt der Tantra-Text mörderische Superwaffen, die von der buddhistischen Shambhala-Armee gegen die "Feinde der buddhistischen Lehre" eingesetzt werden.
Jeder Teilnehmer an der Kalachakra-Initiation werde als "Shambhala-Krieger" wiedergeboren, um in der Endschlacht zu kämpfen.
Während des Rituals wird ein Sand-Mandala erstellt, um Götter und Dämonen einzuladen, im "Mandala-Palast" ihren Wohnsitz zu nehmen. "Weil jedes Sandkorn geladen ist mit den Segnungen des rituellen Prozesses, verkörpert das ganze Sand-Mandala einen gewaltigen Speicher an spiritueller Energie", wird auf der Internet-Seite des Dalai Lama erklärt.
Im Sand-Mandala wird sich auch Nechung niederlassen, ein mächtiger Kriegsgötze und Ratgeber des Dalai Lama, dem die Botschaften Nechungs über ein Medium in Trance zukommen. Nechung ist das offizielle Staatsorakel der tibetischen Exilregierung und wird vor wichtigen Entscheidungen befragt.
Während der Trance entwickelt das Medium übermenschliche Kräfte: Es kann Eisenschwerter verbiegen und mit einer 40 Kilo schweren Metallkrone auf dem Kopf einen wilden Tanz aufführen. Aus schaumigen Lippen kommen unverständliche Laute, die von buddhistischen Mönchen übersetzt werden.
Der Kalachakra Tantra "ein Ritual des Friedens"?

Warnen Sie vor den Reiki- Weihen und -Behandlungen, in denen die buddhistische Energie durch Handauflegung weitergegeben und damit Dämonen die Türen geöffnet werden, die Welt zu beherrschen.

A. Mertensacker

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