Anne Graham, eine Tochter des bekannten Evangelisten Billy Graham, wurde in einem Interview in den USA zu den schrecklichen Terroranschlägen am 11. September 2001 in New York gefragt:
"Wie konnte Gott so etwas zulassen?"
Darauf gab Anne Graham eine außergewöhnliche Antwort, die viele Zeitgenossen aufrüttelte.
Der Text ist etwas gekürzt und vereinfacht:
Sie sagte: "Ich glaube, dass auch Gott über diese Sache tief betrübt ist, genauso wie wir. Aber über die Jahre hinweg haben wir Gott gesagt, dass er aus unseren Schulen, Regierungen und aus unserem Leben verschwinden soll. Und als ein Gentleman, der ER ist, hat sich Gott leise zurückgezogen. Wie können wir von IHM erwarten, dass ER uns seinen Segen und seinen Schutz gibt, wenn wir von IHM verlangen, dass ER uns in Ruhe lassen soll.
Hier nun einige Beispiele:
Ich denke, es fing damit an, als Madeline Murray O'Hare sich beschwerte und sagte, dass sie kein Gebet in unseren Schulen mehr wollte. Und wir sagten o.k. dazu. Sie wurde später ermordet. Ihre Leiche wurde vor kurzem gefunden.
Dann sagte Benjamin Spock, dass wir unsere Kinder nicht züchtigen sollen, wenn sie sich schlecht benehmen, weil ihre kleinen Persönlichkeiten dadurch Schaden leiden würden und wir vielleicht ihr Selbstwertgefühl verletzen könnten. Und wir sagten wieder o.k. dazu. Der Sohn von Dr. Spock beging Selbstmord.
Dann fand jemand, dass wir unseren Töchtern Abtreibungen erlauben sollten, wenn sie eine wollen. Und sie müssen es ihren Eltern nicht einmal sagen. Auch dazu sagten wir o.k.
Dann meinten einige kluge Mitglieder des Schulvorstandes, dass Jungen es sowieso irgendwann tun werden, also lasst uns ihnen Kondome geben, wenn sie es möchten. So können sie jeden Spaß haben. Und wir sagten wieder o.k. dazu.
Dann sagten einige unserer höchsten gewählten Beamten, dass es völlig gleich sei, was wir im Privaten tun, solange wir unsere Arbeit machen. Und wir sind damit einverstanden und sagen, dass es uns nun gleich sei, was jeder, einschließlich des Präsidenten, im Privaten tut, solange ich Arbeit habe und die Wirtschaft gut funktioniert. Auch dazu sagten wir o.k.
Dann kam jemand auf die Idee: Lasst uns Zeitschriften und Bücher mit Bildern von nackten Frauen drucken und es "gesunde Bewunderung der Schönheit des weiblichen Körpers" nennen. Und wieder sagten wir o.k. dazu.
Dann trieb jemand diese Bewunderung ein Stück weiter und veröffentlichte Bilder von nackten Frauen und nackten Kindern im Internet, so dass jeder die Kinderpornographie sehen konnte. Auch dazu sagten wir o.k.
So wurden immer mehr Bücher, Filme und Musik verbreitet, die zu Vergewaltigung, Drogen, Selbstmord, Satanismus sowie Kontakt mit überirdischen oder übernatürlichen finsteren Mächten aufrufen, denn es sei ja nur Spaß und hätte keine schlechten Folgen. Auch dazu sagten wir o.k.
Warum machen sich die Kinder kein Gewissen mehr?
Jetzt fragen wir uns, warum unsere Kinder kein Gewissen mehr haben, warum sie das Richtige nicht vom Falschen unterscheiden können und warum es sie nicht stört, ihre Klassenkameraden und sich selbst umzubringen?
Wahrscheinlich werden wir - wenn wir lange und intensiv nachdenken - eines Tages herausfinden, dass es sehr viel damit zu tun hat, dass wir das, was wir säen, auch ernten werden. Aber warum klagen wir dann Gott immer an, wenn gottlose Menschen böse Taten vollbringen: "Lieber Gott, warum hast DU das kleine Mädchen nicht gerettet, das kürzlich im Klassenzimmer seiner Schule getötet wurde? Mit freundlichen Grüßen, betroffene Schüler."
Was müsste Gott auf eine solche Anklage denn antworten?
Würde ER nicht sagen müssen: "Lieber betroffener Schüler! Ich bin in den Schulen nicht erlaubt. Man hat mich aus den Schulen verbannt. Darum kann ICH gar nichts tun. Mit freundlichen Grüßen, Gott."
Eigenartig, wie leicht es für die Menschen ist, Gott wie Dreck zu behandeln und sich dann zu wundern, warum die Menschheit zur Hölle fährt! Seltsam, wie wir den Zeitungen glauben, aber die Bibel in Frage stellen! Komisch, wie eifrig wir jeden Tag die Zeitung lesen, aber wie wenig die Bibel, das Buch des Lebens. Traurig, wie schnell man 1000 Witze per E-Mail versenden kann - die sich wie ein Buschfeuer ausbreiten - aber wenn man anfängt, Botschaften zu verschicken, die Gott betreffen, verläuft alles im Sande. Seltsam, wie das Anzügliche, Grobe, Vulgäre und Obszöne sich frei durch den Cyberspace (EDV: virtuellen Raum) bewegt, aber das Gespräch über die Bibel in der öffentlichen Diskussion unterdrückt wird. Komisch, wie jemand am Sonntag Feuer und Flamme für Christus sein kann aber für den Rest der Woche ist er ein stummer und unsichtbarer Christ! ..."
"Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater."
(Matthäus 10, 32+33))
Jesus Christus spricht: "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben."
(Johannes 8, 12)