Aus dem Schoß der Ewigkeiten
steigt herauf ein neues Jahr
still hinein in unsere Zeiten,
wie es Gottes Wille war.
Was es bringt, wer kann es wissen?
Wer den Schleier lüften, wer?
Mancher wird am Ende missen,
was ihm jetzt noch hoch und hehr.
Ständig ringt die Welt um Frieden.
Ach, wer hätte ihn nicht gern?
Doch, vom "Friedefürst" geschieden,
bleibt er fern, ja ewig fern.
Noch ruft göttliches Erbarmen
an des Jahres Schwelle neu:
Kommt herzu, ihr Müden, Armen,
Gott ist Liebe, Gott ist treu!
Aus dem Labyrinth der Sünde,
der Verstrickung wirrem Wahn
in des Lebens Fülle münde
doch mit Jesus deine Bahn!
Aus dem Schoß der Ewigkeiten
hallt ein Ruf so hell und klar:
Lass dich heut' zu Jesus leiten,
geh mit Ihm ins neue Jahr!