Wir wandeln im Glauben

Du siehst keinen Weg mehr, und finstere Schatten
umlagern dich dichter, du drohst zu ermatten.
O sieh auf den Heiland; er ist dein Licht.
Wir wandeln im Glauben. Fürchte dich nicht!

Dein Harren wird einstens herrlich belohnt;
Gott sieht deinen Glauben, er über dir thront.
Wenn's sein soll, aufs Schauen leiste Verzicht!
Wir wandeln im Glauben. Fürchte dich nicht!

Es nahet uns Satan mit allerlei Listen,
wenn Gott uns nicht deckte, erliegen wir müssten,
die feurigen Pfeile oft fliegen ganz dicht -
wir wandeln im Glauben. Fürchte dich nicht!

Auf Golgatha ist ja der Satan geschlagen
von unserem Heiland; warum denn noch zagen?
Dort ist er für immer völlig gericht't.
Wir wandeln im Glauben. Fürchte dich nicht!

Warum nicht völlig Jesu vertrauen?
Warum denn auf eigene Kraft noch bauen?
Ihn walten zu lassen ist unsere Pflicht;
wir wandeln im Glauben. Fürchte dich nicht!

Treu bis ans Ende dich Jesus begleitet;
er droben für dich schon den Platz hat bereitet;
du brauchst nicht zu fürchten Tod und Gericht,
es geht dann zum Schauen im ewigen Licht!

PDF            www.Adobe.com

line

Gedichte                             Home