Herr, deine Liebe ist ein unergründlich Meer:
So viel man immer schöpft, nie wird es leer;
je mehr man nimmt, je reicher sind die Gaben,
mit denen du die Hungernden und Dürstenden willst laben.
Und Vater bist du allem, was da Kinder heißt;
und wie ein Vater nie sein Kindlein von sich weist,
das zu ihm tritt mit bittendem Verlangen,
so ist von deinen Kindern keins je leer von dir gegangen.
Auf deine Vaterliebe hoff' ich in der Zeit;
sie will allein ich preisen auch in der Ewigkeit.
Wenn keiner von den Menschen treu mir bliebe,
ich weiß, o Herr, ein unergründlich Meer ist deine Liebe!