Der Herr ist mein Hirt

Welch eine Fülle unendlicher Gnade
liegt in dem Worte: "Der Herr ist mein Hirt!"
Ewige Liebe sucht nimmermüde,
was in dem Wirrsal der Welt sich verirrt.

Vor dessen Glanze die Sterne erblassen,
des Wort in Ewigkeit stehet wie Erz,
der will mit Hirtentreue umfassen
das schwankende, ruhlose Menschenherz.

Herrscher und König auf Gottes Throne,
urew'ger Fels in allem Vergehn!
Du hast mit liebenden Hirtenaugen
jedem die rechte Weide ersehn.

Hirte der Deinen! Führ du uns zum Ziele,
dass sich der keines im Dunkel verirrt!
Schenk uns des Glaubens köstlichstes Wissen:
jauchzend zu sprechen: "Der Herr ist mein Hirt!"

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