Die Welt, von tiefer Nacht umhüllt,
steht an der Zeitenwende,
wo sich das Wort des Herrn erfüllt,
geweissagt auf das Ende.
Doch ist das Dunkel noch so dicht,
sind ernst und schwer die Zeiten,
uns strahlt in Christus helles Licht,
zum Ziel wird Er uns leiten.
Und reines Licht ist uns sein Wort
in Tagen voller Wirren,
es leuchtet uns an finstrem Ort,
dass wir vom Weg nicht irren.
Ach, diese Welt kommt ins Gericht
samt ihren bösen Werken,
wer aber glaubt, den trifft es nicht,
der Herr wird selbst ihn bergen.
O Gotteskind, sei unverzagt
in dieser Zeitenwende;
für dich ein neuer Morgen tagt
mit Freuden ohne Ende!
- Paul Waltersbacher -