Ja, dir sei ewig Dank!

Mein Heiland, der sein Leben
für mich dahingegeben,
lässt meine Hand nicht los.
Das Wort, das er gesprochen,
hat er noch nie gebrochen.
O Liebe, wie bist du so groß!

Mein Heiland, ich dein Eigen,
die Winde müssen schweigen,
wenn sie dein Mund bedroht.
Du löst von schwersten Banden,
und keiner wird zu Schanden,
der auf dich blickt in seiner Not.

Mein Heiland, um zu heilen
und Kräfte auszuteilen
für das, was siech und krank,
um Wunden zu verbinden,
die hier nicht Balsam finden,
kamst du. Ja, dir sei ewig Dank!

- Hedwig von Redern -

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