Was ist wenn Jesus wiederkommt?

Diese Frage hat mich schon von meiner Jugend an beschäftigt. Mein Name ist Christoph Härter. Ich bin 31 Jahre alt, verheiratet und von Beruf Polizeibeamter.
Weil meine Eltern Christen sind, habe ich schon von Kind auf gelernt, dass die Bibel für uns Menschen wichtige Informationen enthält. Schon früh war mir bewusst, dass es für mich möglich ist, eine persönliche Beziehung mit dem Sohn Gottes, Jesus Christus, zu haben.
Zuhause und im Kindergottesdienst erfuhr ich immer wieder von der Liebe Gottes zu mir.
Mein Problem war, dass ich durch die Umwelt oder Freunde auch die Möglichkeit sah, mein Leben selbstbestimmend zu leben, ohne nach Gott zu fragen. Diese Lebenshaltung erschien mir als Teenager so verlockend, dass ich beschloss, eine Entscheidung für ein Leben mit Jesus Christus auf später zu verschieben.
Andererseits wurde ich vom Leben ernüchtert. Ich merkte beispielsweise bald, dass Rauchen und Alkohol nicht glücklich, sondern süchtig machen. Mein Bedürfnis nach Romantik und Harmonie wurde in der Wirklichkeit mit den Jahren mehr enttäuscht als befriedigt.
Im Jahr 1991 lud mich meine Mutter zu einer Vortragsreihe über Leben und Zukunft aus biblischer Sicht ein. Um ihr eine Freude zu bereiten, ging ich am letzten Abend hin.
Es ging an diesem Abend um die Wiederkunft des Herrn Jesus. Ich merkte sehr deutlich, wie Gott zu mir sprach. Es war mir fast peinlich und ich fragte mich, ob der Redner irgendwie über mich informiert war. (Was allerdings nicht der Fall war.)
Die Angelegenheit ließ mich nicht mehr los. Vier Wochen später schenkte mir Gott noch einmal eine Begegnung mit diesem Redner. Er half mir, meine Bedenken zu überwinden. Ich durfte Gottes Gnade begreifen und annehmen. Dies tat ich dann, indem ich Gott meine Sünden bekannte und ihn um Vergebung dafür bat. Ich nahm bewusst das Erlösungswerk des Herrn Jesus für mich in Anspruch und bat ihn, doch mein Herr und Heiland zu werden.
Seit Jesus Christus die Herrschaft in meinem Leben übernommen hat, durfte ich viele Veränderungen und weitere Wohltaten Gottes erfahren. Er hat mich von Gebundenheiten und schlechten Angewohnheiten befreit. Es ist mir sehr wichtig geworden, für meine Mitmenschen nicht eine Plage, sondern eine Hilfe zu sein.
Die Tatsache, dass Jesus Christus wiederkommt, ist für mich nicht mehr Grund zu banger Sorge, sondern Anlass zu freudiger Erwartung.

Christoph Härter

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