Ich habe Gott erlebt!

Sein Name: Bruns Meredith. Er war Leutnant bei der US-Army in Vietnam. In einem Brief an seine Schwester berichtete er, was er dort in diesem schrecklichen Krieg erlebt hatte:

"Ich bin noch immer ganz benommen von dem, was ich erlebt habe. Auf ganz wunderbare Weise bin ich dem Tod entronnen. Meiner Bibel verdanke ich es, dass ich noch lebe und in der Lage bin, diesen Brief zu schreiben. Mein Kamerad und ich wurden mit einem bestimmten Erkundungsauftrag ausgesandt. Plötzlich wurden wir vom Feind entdeckt. Während ich mich gefechtsbereit machte, traf mich eine Kugel mitten in die Brust. Ich lag da wie tot. Mein Kamerad, der bei der Schießerei nur leicht verletzt wurde, eilte zu mir zurück. Er wunderte sich, als ich mich auf einmal umdrehte, um mich aufzurichten. Ganz betäubt griff ich an meine Brust und zog meine kleine Bibel aus der Brusttasche. Ganz stumm vor Erstaunen blickte ich auf das hässliche Loch im Einband. Die Bibel hatte die Kugel abgefangen. Sie war durch die halbe Bibel hindurchgedrungen und mitten im Psalm 91 steckengeblieben, und zwar direkt neben dem Vers: "Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es dich doch nicht treffen!" Als ich dies las, hob es mich vom Boden empor. Ich wusste nicht einmal, dass solch ein Vers in der Bibel stand. Denn meistens hatte ich im Neuen Testament gelesen. In tiefer Demut sagte ich: "Dank sei Dir, du wunderbarer Gott!" Seit diesem Tag nun bezeuge ich unaufhörlich, was Gott an mir getan hat. Und 25 meiner Kameraden sind daraufhin auch zum Glauben an Gott gekommen ...!"

Leutnant Meredith hatte buchstäblich Gottes wunderbare Hilfe erlebt. Und er zog daraus die einzig richtige Konsequenz: Er dankte Gott und vertraute Ihm sein Leben an. Doch täglich erleben viele, viele Menschen ebenfalls Gottes Bewahrung und Seine Hilfe: Im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz, in der Familie, in Krankheitstagen, in Prüfungen usw. Aber es sind nur wenige, die darin Gott erkennen und Ihm dafür danken. Die größte Tragik unserer Zeit sind nicht die riesigen ungelösten Weltprobleme. Nein, die größte Tragik ist die, dass wir mit unserer Not nicht zu Gott kommen, sondern versuchen, uns selbst an den Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Was muss erst noch alles geschehen, bis wir endlich begreifen, dass wir's ohne Gott nicht schaffen? Er reicht uns durch Seinen Sohn Jesus Christus die Hand und wartet geduldig auf unsere Antwort:

"So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben", Johannes 3, 16.

Überall dort, wo Menschen ihr Vertrauen auf Jesus Christus setzen, erfahren sie Wunderbares: Zerbrochene Beziehungen werden wieder heil, schwierige Probleme lösen sich, Trauernde und Depressive gewinnen neue Zuversicht, die elende Hoffnungslosigkeit weicht ...

Der erste Schritt aus der persönlichen Not heraus ist immer der: Versöhnung mit Gott. Er möchte uns die Schuld vergeben, die uns von Ihm trennt. Die Schuld der Missachtung Seiner Person und Seiner Gebote. Jesus Christus trug an unserer Stelle die Strafe für unsere Schuld, als Er am Kreuz starb und nach drei Tagen von den Toten wieder auferstand. Durch den Glauben an Ihn kommen wir mit Gott in eine herrliche und nie endende Beziehung, die unser Leben ganz neu macht.

Peter Bronclik

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