Ich durfte eine schöne Kindheit verleben. Jahre später war ich auf der Suche nach dem wirklichen Sinn des Lebens. Ich fand ihn nicht. Mein Verlangen nach Anerkennung, nach Erweiterung meines Bewusstseins und vor allem meine Neugierde nach dem Unbekannten zogen mich in den Todesstrudel der Drogen. Meine "Drogenkarriere" verlief sehr typisch: Es begann ganz "harmlos" mit einer Haschischzigarette. Aber der Sog nach unten und der Drang nach mehr und stärkerem "Stoff" wurde immer intensiver, und ich konnte ihm nicht widerstehen. Es folgten LSD-Trips, Speed, Kokain. Schließlich wurde ich total drogenabhängig: Ich wurde ein Gebundener der Heroin-Nadel und landete buchstäblich im Elend der Fixerszene.
Das ging jahrelang so. Die Hoffnung, noch einmal ein "normales" Leben führen zu können, hatte ich aufgegeben. Es sah trostlos in meinem Leben aus!
Da wurde ich zu einem Gottesdienst eingeladen. Und in meinem Inneren erhielt ich die Gewissheit: "Mir kann nur noch einer helfen: Gott!" Aber zunächst wurde ich verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Ich hatte die Wahl: Gefängnisstrafe absitzen oder eine stationäre Therapie beginnen. Ich entschied mich für die Therapie, die von Leuten durchgeführt wurde, die voll an die Bibel glaubten. So kam ich erneut mit Gottes Wort in Kontakt. Und mir wurde klar, wozu Jesus Christus auf diese Welt gekommen ist. Ich fing an, Ihm und Seinem Wort zu vertrauen und erfuhr, dass Er Schuld vergibt. Meine ersten Schritte im Glauben waren sehr zaghaft. Aber je mehr ich mich bewusst Jesus anvertraute, desto mehr erfuhr ich innere Heilung.
Ja, ich erlebte an mir Seine Zusage in Seinem Wort: "Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein", Johannes 8, 36. Jesus hat mich von der Heroinsucht frei gemacht! Beziehungsstörungen in bezug auf meine Familie hat Er in Versöhnung umgewandelt. Meine Gedankenwelt wurde erneuert und meine kaputten Gefühle hat Er geheilt. Jesus Christus hat mein Leben grundlegend verändert und neu gemacht! Rückblickend kann ich nur dankbar staunen, was Er aus meiner zerstörten Existenz gemacht hat!
Aus notvollen Erfahrungen kann ich bezeugen: Es gibt einen Weg aus der Drogenhölle, und der heißt Jesus Christus! Ich habe das erfahren. Die sogenannte "kontrollierte Abgabe" von Rauschgift an Süchtige ist der blanke Hohn gegenüber den Drogenabhängigen, denn mit jedem Schuss verfestigt sich die Sucht.
Meine feste Überzeugung als ehemaliger Drogenabhängiger ist: Drogenabhängige brauchen kein Rauschgift, sie brauchen Jesus Christus - und eine gute Therapie! Ich bin überzeugt, dass die Freigabe von Haschisch, von überhaupt allem, was den Zugang zu Drogen aller Art leichter macht, total falsch ist!
Mauro G.