Folgende Geschichte soll uns helfen, nicht nur das Negative zu sehen:
Ein Bauer hatte ein sehr mageres Land. Er hatte nur einen Sohn, der ihm half und nur ein Pferd zum Pflügen. Eines Tages lief ihm das Pferd davon. Alle Nachbarn kamen und bedauerten den Bauern wegen seines Unglücks. Da meinte dieser:
"Woher wisst ihr, dass das ein Unglück ist?"
In der nächsten Woche kam das Pferd zurück und hinter ihm zehn Wildpferde. Die Nachbarn kamen wieder und gratulierten dem Bauern zu seinem Glück. Dieser blieb ganz ruhig und sagte:
"Woher wisst ihr, dass es Glück ist?"
Eine Woche später ritt sein Junge auf einem Wildpferd, stürzte und brach sich ein Bein. Nun konnte der Sohn ihm nicht mehr bei der Feldarbeit helfen. Wieder kamen die Nachbarn und bedauerten das Unglück des Bauern. Und wieder stellte er ihnen die Frage:
"Woher wisst ihr, dass das ein Unglück ist?"
In der folgenden Woche brach ein Krieg aus und Soldaten kamen in das Tal, um die wehrfähigen jungen Männer mitzunehmen. Der Junge des Bauern konnte zu Hause bleiben, weil sein Bein gebrochen war.
Verstehen wir den Gedanken dieser Geschichte? Warum sehen wir so oft nur das Negative, das Unglück und die Verlorenheit? Unser Gott sieht und denkt weiter als wir. Warum zweifeln wir an seiner Liebe, nur weil wir etwas nicht verstehen? Nehmen wir seine Wege an und vertrauen wir ihm, das wird uns ganz sicher eine Hilfe sein.