Zeig mir den Weg!

"Können sie mir sagen, wie ich nach Adorf komme?"             Wegweiser
"Aber gern. Fahren sie bis zur nächsten Kreuzung, ordnen sie sich rechts ein. Dann fahren sie dem Schild Adorf nach. Nur wenige Kilometer, dann sind sie dort." Geht dir das auch so? Wenn man den Weg weiß und wird von anderen danach gefragt, dann freut man sich, Auskunft geben zu können.

Aber es gibt eine wichtigere Frage als der Weg nach Adorf. Denn wir alle sind auf der Reise, und jedes Menschenleben hat sein Ziel. Gottes Wort sagt unmissverständlich, dass es zwei Wege und zwei Ziele gibt. Der schmale Weg führt zur ewigen Herrlichkeit, und der breite Weg führt zur ewigen Verdammnis. Einen sogenannten Mittelweg gibt es nicht. Darum verstehe ich gut, dass du mich fragst: "Wie komme ich denn auf diesen schmalen Weg, der zum ewigen Leben führt?"
Gern will ich dir diesen Weg zeigen, so wie die Bibel ihn beschreibt. Denn nur dort finden wir gültige Antwort auf die wichtigste aller Fragen. Zur Veranschaulichung habe ich eine Skizze angefertigt, die ich dir nun erläutern will:

Der Weg zur Erlösung

Wo immer Menschen auf dieser Erde sind, ob in den Zelten der Nomaden oder in den Hochhäusern unserer Großstädte, überall ist die Sehnsucht nach Gott, dem Schöpfer, spürbar. Diese Sehnsucht wird sichtbar in den vielfältigen Bemühungen des Menschen, mit seinem Schöpfer in Verbindung zu kommen. So sind alle religiösen Anstrengungen, ob es sich um primitive Kulthandlungen oder um hochentwickelte Religionen handelt, nichts anderes als der Versuch, den Weg zu Gott zu finden.
Aber diese eigenen Erlösungsversuche sind zum Scheitern verurteilt. Sie gleichen Leitern, großen und kleinen, denen eins gemeinsam ist: Sie führen nicht ans Ziel. Sie sind nichts anderes als Irrwege, auf denen sich viele in scheinbarer Sicherheit wiegen. Selbst das Christentum kann missverstanden und zu einem bloß äußerlichen Bekenntnis und einem reinen Formalismus werden. Die Bibel gibt uns Antwort darauf, warum der Zugang zu Gott versperrt ist und nicht durch eigene Anstrengungen überwunden werden kann:
"Siehe, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz, um zu retten, und sein Ohr ist nicht zu schwer, um zu hören; sondern eure Missetaten haben eine Scheidung gemacht zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt, dass er nicht hört" (Jesaja 59, 1+2).
Gott ist heilig. Er kann Sünde nicht dulden. Denn Sünde, das ist Eigenwille und Rebellion gegen Gott. Sünde heißt soviel wie Trennung. Und so ist mit diesem Wort Ursache und Wirkung treffend beschrieben.
Aber Gott ist auch Liebe. Weil die Menschen von sich aus nicht zu ihm zurückkehren konnten und sich alle ausnahmslos auf dem Weg ins Verderben befanden, fand er selbst den Weg zur Erlösung:
"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe" (Johannes 3, 16).

Das ist die zentrale Botschaft der Bibel an uns verlorene Menschenkinder: Am Kreuz auf Golgatha ist Gottes Sohn, der Herr Jesus, als vollkommener und völlig sündloser Mensch in den Tod gegangen, indem er für alle, die Buße tun und glauben, stellvertretend Sein Leben freiwillig opferte. Und Er ist nicht im Grab geblieben. Jesus lebt! Gott hat das Opfer Seines Sohnes angenommen und Ihn mit Macht und Herrlichkeit gekrönt.
Seit dem vollbrachten Erlösungswerk auf Golgatha ist die Mauer der Sünde durchbrochen. Der Weg zu Gott ist nun frei für jeden, der ihn gehen will. Jesus Christus spricht:
"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich" (Johannes 14, 6).

Am Kreuz auf Golgatha scheiden sich die Geister. Hier ist die große Kreuzung, von der auch dein ewiges Ziel abhängt:
"Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit, uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft" (l. Korinther 1, 18).

Die einen kehren von ihren eigenwilligen Wegen um und vertrauen der frohen Botschaft, die Gottes Wort ihnen sagt:
"Den, der Sünde nicht kannte (nämlich den Herrn Jesus), hat er für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm" (2. Korinther 5, 21).
Solche können freudig bekennen:
"Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden" (Jesaja 53, 5).
Genau das ist es, was die Bibel lehrt: Wahres Christentum ist der lebendige und frohmachende Glaube an den gekreuzigten und auferstandenen Christus und keine Religion mit totem Formalismus.

Aber von den anderen, die nicht umkehren und dem Evangelium nicht gehorchen wollen, sagt Gott in Seinem Wort, dass sie "Strafe leiden werden, ewiges Verderben" (2. Thessalonicher 1, 9).

So durfte ich dir den Weg zum Leben zeigen. Gott selbst hat ihn für dich geebnet. Willst du ihn nicht gehen?
"So sind wir nun Gesandte für Christum, als ob Gott durch uns ermahnte; wir bitten an Christi Statt. Lasst euch versöhnen mit Gott" (2. Korinther 5, 20).

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