Gott ist da

Wusstest du schon...

... dass die Erde von der Sonne rund 150 Millionen Kilometer entfernt ist? Das ist genau die Entfernung, die Leben auf der Erde ermöglicht. Wäre die Erde weiter von der Sonne fort, würde alles vor Kälte erstarren, wäre sie näher daran, würde alles vor Hitze vergehen.

... dass die tägliche Umdrehung der Erde nötig ist, damit wir leben können? Durch sie wird die Erde vor Überhitzung und Unterkühlung bewahrt: Wenn es mittags heiß geworden ist, sinkt die Sonne wieder und die "Beheizung" hört auf; wenn es morgens kühl ist, geht die Sonne auf uns es wird warm. Auf dem Mond, der zu einer Umdrehung statt 24 Stunden 28 Tage braucht, schwankt die Temperatur monatlich zwischen über 100 Grad Hitze und 100 Grad Kälte.

... dass der Mond rund 384.000 Kilometer von der Erde entfernt ist? Wäre er nur halb so weit entfernt oder doppelt so groß, so würde der Flutberg, den er auf der Erde verursacht, so groß werden, dass er bei der täglichen Umdrehung der Erde jeden Tag alle Erdteile überspülen würde, auch die Gebirge.

... dass die Erde einen Durchmesser von 12.700 Kilometern hat? Wäre sie größer, so wäre auf der Erde eine zu große Wassermenge entstanden. Aber nur ein Zehntel Wasser mehr auf der Erde würde alle Erdteile überspülen. Wäre die Erde kleiner, so hätte sie nicht genügend Anziehungskraft, um ihre Atmosphäre und das Wasser festzuhalten, wir hätten also weder Luft noch Wasser.

... dass die Erde täglich von etwa 10 Millionen Gesteinsbrocken bombardiert wird? Vor diesen Sterntrümmern, die mit einer Geschwindigkeit von 150.000 Kilometern pro Stunde heransausen, schützt uns die Lufthülle. In dieser werden sie abgebremst und durch die Reibung erhitzt, bis sie verglühen und uns das Schauspiel einer Sternschnuppe bieten.

... dass das Wasser eine Ausnahme in den Naturgesetzen bildet, die für unser Leben unbedingt nötig ist? Alle Stoffe der Erde dehnen sich bei Erwärmung aus und schrumpfen bei Abkühlung zusammen. Nur das Wasser dehnt sich auch bei stärkerer Abkühlung wieder aus. Dadurch wird es leichter und schwimmt, zu Eis gefroren, immer oben. Nur so kann es die Wassermassen der Erde vor Auskühlung bewahren. Ohne diese Ausnahme im Naturgesetz wären die Weltmeere längst ausgekühlt und es fehlten wesentliche Voraussetzungen für das Leben.

... dass es ohne den Kohlenstoff keine Kunststoffindustrie gäbe, aber auch keine organischen Stoffe und damit kein Leben auf der Erde? Nur der Kohlenstoff hat in besonderem Maße die Fähigkeit, sich mit anderen Stoffen und auch mit sich selbst so zu verbinden, dass übergroße Moleküle entstehen. Diese sind die Grundstoffe, die "Bausteine", für alle pflanzlichen, tierischen und menschlichen Körper.

... dass der Jahresablauf (Frühling, Sommer, Herbst, Winter) durch die Neigung der Erdachse entsteht und dass diese Neigung mit 23,5 Grad die bestmögliche ist?

Man stelle sich nur einmal dieses wunderbar ausgewogene Weltgebäude vor, in dem es "zufällig" keinen Kohlenstoff oder Sauerstoff gäbe! Dann wäre trotz aller übrigen Lebensbedingungen diese ganze Erde tot, kahl und wüst. Genauso wäre es, wenn die Sonnenentfernung, die Mondentfernung, die Erdgröße oder etwas anderes nicht stimmen würde. Angesichts dieser Tatsachen kann ich mir eine "zufällige Entstehung" des zweckmäßigen, schönen, aufeinander abgestimmten Ordnungsgefüges nicht vorstellen.
Mein Nachdenken führt mich zu der Erkenntnis: Diese Welt ist durchdacht und gestaltet von einem Plan, der unser Denken, Können und Wesen weit übersteigt!
Die Gesetzmäßigkeit eines Uhrwerks deutet auf einen Erbauer, die Gesetzmäßigkeit der Welt deutet auf ihren Schöpfer.

Weißt du, was der Zufall zuwege bringt? Schaue einmal zu, wenn Ziegel von einem Baufahrzeug gekippt werden. Niemals wird zufällig ein Haus daraus. Der Zufall bringt kein Ordnungsgefüge hervor, sondern nur ein Durcheinander. So kann auch die Erde nicht das Ergebnis eines Zufalls sein, sondern ihr liegt ein grandioser Plan zugrunde; sie ist vom allmächtigen Gott geschaffen.
Wer kann mir mehr über Gott sagen, Genaues, Wahres, Wichtiges? Ja, mehr noch: Wie kann ich zu Gott kommen? Der Mensch kann es nicht von sich aus. Gott gibt sich durch sein Wort und durch seinen Geist zu erkennen.
Die Bibel sagt: Der Mensch hat ein tiefes Wissen von Gott (Römerbrief Kap. 1). Dieses Wissen kann dadurch verdeckt sein, dass der Mensch nicht wahrhaben will, dass Gott da ist. Dennoch ist dieses Wissen schlummernd da und regt sich immer wieder einmal.
Vielleicht sagst du: Ich glaube auch an ein "höheres Wesen" - und meinst, das genüge. Die Bibel aber sagt (Römer 1): "Sie wussten, dass ein Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen Gott noch ihm gedankt, sondern haben ihre Gedanken dem Nichtigen zugewandt, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Darum hat sie auch Gott dahingegeben ..."
Merkst du? Es hat ernste Folgen, Geschöpf Gottes zu sein und das zu wissen.
Das Tier ist auch Geschöpf Gottes, aber es weiß das nicht und trägt deshalb auch keine Verantwortung.
Der Mensch aber weiß, dass er von Gott geschaffen und ihm deshalb zu dienen verpflichtet ist. Tut er das nicht, steht er unter dem Zorn Gottes.
Verstehe diese Worte bitte nicht als Drohung. Ich möchte ganz offen mit dir über die Grundwahrheiten nachdenken, die uns in der Bibel mitgeteilt werden.
Wie hast du bisher von Gott gedacht? Für harmlose Auffassungen vom "lieben Gott" und "höheren Wesen" lässt uns weder die Bibel noch die Lebenserfahrung einen Raum.
Gottes Zorn trifft den, der trotz seines Wissens Gott nicht als alleinigen Herrn seines Lebens anerkannt.
In Jesus Christus bietet Gott jedem Menschen die Versöhnung an. Jesus hat am Kreuz stellvertretend für uns den Zorn Gottes und die Strafe für unsere Sünde getragen. Alle, die zu ihm kommen, die ihn im Glauben als ihren Herrn annehmen, finden Vergebung der Sünde, sind heraus aus dem Zorn Gottes und stehen unter seiner Liebe.

Nun soll die Bibel noch eine Frage beantworten: Wie kommt man zu Jesus?
Jesus ist durch den Heiligen Geist wirklich gegenwärtig. Wer und wo du auch bist, du darfst mit Ihm reden. Er hört dein Gebet. Bete ernsthaft. Du darfst mit ihm ganz offen über deine Schuld sprechen und um Vergebung bitten. Übergebe Ihm die Leitung deines Lebens.
Du darfst mit der Zusage Jesu rechnen, die im Neuen Testament (Johannes 6, 37) steht: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen." Der Geist Gottes vermittelt die Gewissheit: Ich bin von Gott angenommen. Dann wirst du Frieden mit Gott haben und ein fröhlicher Christ sein.
Sünde, Tod und Teufel können dich nicht mehr in Angst und Schrecken versetzen.
Wenn du dich unsicher fühlst, ob du den Weg zu Jesus gefunden hast, dann spreche doch einmal mit einem Seelsorger.
Schiebe diesen wichtigsten Schritt deines Lebens nicht auf! Es steht zu viel auf dem Spiel!
Die Bibel sagt (Joh. 3, 36): "Wer an den Sohn (Gottes) glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm."
Wer Jesus hat, der hat das ewige Leben. Und wer das ewige Leben hat, der hat eine unverwüstliche Hoffnung.
Das wird mir wichtiger und wertvoller, je älter ich werde. Das ist der Lichtpunkt, auf den mein Leben zugeht, und eine Quelle tiefer, stiller Lebensfreude.
Vertraue dein Leben Jesus an, dann wirst du ebenfalls von dieser lebendigen Hoffnung erfüllt sein.

Uwe Holmer

aus Psalm 8:
Ich bestaune den Himmel, das Werk deiner Hände, den Mond und alle die Sterne, die du geschaffen hast: Wie klein ist da der Mensch, wie gering und unbedeutend! Und doch gibst du dich mit ihm ab und kümmerst dich um ihn!

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