Hinein in den Karneval

Hinein in den Karneval. Kappenabende, Maskenbälle und rauschende Feste - das närrische Treiben hat begonnen. Unbekümmert und ausgelassen wird gefeiert, nach Lust und Laune getanzt und geschunkelt. Tage allgemeiner Tollheit, wo im bunten Treiben gesungen, gelacht und gescherzt wird. Gerade richtig, um uns abgehetzte und gestresste Menschen zu befreien von Fesseln der Verantwortung, Rücksichtnahme und Disziplin.
Die Parole lautet: Hinein in den Karneval! Da kann man was erleben. Wer will da humorlos abseits stehen und ein Spielverderber sein? Der Karnevalsrausch ist wie geschaffen, für kurze Zeit alle Probleme zu verdrängen und sich selbst zu vergessen. Der Mensch hungert nach Freude, aber eins steht fest: Alle karnevalistischen Genüsse bringen die echte Freude nicht. Wer das erhofft, ist betrogen und wird maßlos enttäuscht. Satan, der Fürst dieser Welt, welcher sich an die Spitze seiner Narrenschaft gestellt hat, macht in diesen Tagen der Tollheit seine besten Geschäfte: Ruinierte Familien, zerbrochene Ehen, uneheliche Kinder, Zank, Streit, Verletzte und oft Tote. Eine lange Liste, eine schreckliche Bilanz des gottlosen Treibens unter Kostüm und Maske! Das kann man nicht verharmlosen.
Wie vermessen, dann noch zu singen: "Wir kommen alle, alle in den Himmel." Welch ein Selbstbetrug (1), wenn scham- und würdelos diese Tage unter dem Vorwand des Christentums lust- und "reuevoll" genossen werden. Karneval ist antichristlich und glückraubend - ein Sündenfest. Bei Gott ist noch lange nicht erlaubt, was uns gefällt! Vergnügungen vergehen, die Sünde bleibt. Gott sieht alles. Er kennt jeden ganz genau und sieht und erkennt auch Dich unter der Maske (2). Was wir Menschen über Sünde sagen ist nebensächlich. Was Gott sagt und wir in Seinem Wort, der Bibel, lesen, nur darauf kommt es an. Sünde ist keine Privat- und gar keine Nebensache.
Vielleicht wissen wir nicht, was Sünde ist. Sünde ist das Schrecklichste, der Ursprung aller Not und Angst, allen Jammers und Elends, die Quelle des Todes. Sünde ist die Auflehnung des Menschen gegen Gott und die Ablehnung Seines Sohnes, Jesus Christus. Die eigentliche Sünde ist, dass der Mensch sich weigert, dem Wort Gottes zu glauben und Gott zu gehorchen. Gott macht keine Kompromisse. Er sagt was Sünde ist, und bei Ihm ist und bleibt Sünde, Sünde. Vor dem großen Gerichtsthron des Weltenrichters Jesus Christus werden sämtliche Masken fallen. Er enttarnt, Er wird Dein ganzes Leben aufdecken und ins Gericht bringen. Gott rechnet mit jeder Sünde (3) ab, Er bestraft jede Sünde.
Diese Erkenntnis rüttelt auf. Der Prophet Jesaja erkannte mit Entsetzen seine eigenen Sünden und ruft zutiefst getroffen in Reue aus "Wehe mir, denn ich bin verloren" (4). Das war alles, was er noch sagen konnte - keine Ausrede mehr, denn größte Angst hatte ihn gepackt. Wie willst Du Gott begegnen, was wird Deine Antwort sein? Du kannst nichts ungeschehen machen von allem, was Sünde ist in Deinem Leben.
Was nun? Es gibt nur einen Ausweg und das ist die Gnade Gottes (5). Gott hat Dich lieb und warnt Dich, Seine Gnade ruft Dich: "Lass Dich versöhnen mit Gott"! (6) Es geht um Deine Rettung. Bekenne Deine Sündenschuld (7)+(8) und glaube an Jesus Christus, den Sohn Gottes. Er ist der einzige Weg, Dein Heiland und Retter. Rufe (9) aufrichtig Seinen heiligen Namen an! Schiebe nicht länger auf. Morgen könnte es zu spät sein - zu spät! -eine schreckliche Erfahrung!
Gott sagt in Seinem Wort: "Glückselig der Mann, der nicht wandelt im Rate der Gottlosen und nicht steht auf dem Wege der Sünder und nicht sitzt auf dem Sitze der Spötter ... der Gesetzlosen Weg wird vergehen."

  1. Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber sein Ende sind Wege des Todes. Auch beim Lachen hat das Herz Kummer, und ihr, der Freude, Ende ist Traurigkeit. (Sprüche 14, 12+13)
  2. Herr! du hast mich erforscht und erkannt. Du kennst mein Sitzen und mein Aufstehen, du verstehst meine Gedanken von ferne. Du sichtest mein Wandeln und mein Liegen, und bist vertraut mit allen meinen Wegen. Wohin sollte ich gehen vor deinem Geiste, und wohin fliehen vor deinem Angesicht? (Psalm 139, 1+2+3+7)
  3. Wisset, dass eure Sünde euch finden wird. (4. Mose 32, 23)
  4. Jesaja 6, 5
  5. So wahr ich lebe, spricht der Herr, ich habe kein Gefallen am Tode des Gesetzlosen, sondern dass der Gesetzlose von seinem Wege umkehre und lebe! Kehret um, kehret um von euren bösen Wegen! (Hesekiel 33, 11)
  6. 2. Korinther 5, 20
  7. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Er treu und gerecht, dass Er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. (1. Johannes 1, 9)
  8. So tut nun Buße und bekehret euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden. (Apostelgeschichte 3, 19)
  9. Denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden. (Römer 10, 13)

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